Die Distel

Als Artischocke halten wir sie für eine Delikatesse. Als Gartenbewohner sehen wir sie nicht so gerne.

Obwohl sie eine sehr interessante Pflanze ist. Es gibt viel spannendes an ihr zu entdecken.
Die Distel gibt es in verschiedenen Formen in der Familie der Korbblüter. Ob Mariendistel, Acker-Kratzdistel oder Eseldistel, alle sind zweijährige krautartige Pflanze, die zwischen von 30 bis 150 cm hoch werden und an ihren am ganzen Stengeln sitzenden Blättern Stacheln entwickeln.
So hoch wie sie wird, wächst sie auch in den Boden.

Obwohl sie in fast allen Ländern in denen sie wächst zu Heilzwecken genutzt wird, kennen wir ihre guten Seiten kaum.
Schon Plinius der Ältere erwähnte sie lobend. Sie ist eine der besten Pflanzen zur Leberreinigung und kann auch die Menstruation anregen. Der Milchsaft aus den Stengeln wurde zur Behandlung von Warzen genutzt und verdünnt auch auf Wunden angewendet. Meistens werden die Distelfrüchte zur Herstellung einer Tinktur genutzt. Aber auch ein Tee aus Blättern und Stängeln ist möglich.
Sie enthalten zu 1,5 bis drei Prozent Silymarin. Dabei handelt es sich um ein Wirkstoffgemisch, das sich aus verschiedenen Flavonolignanen zusammensetzt: Silibinin, Isosilibinin, Silychristin und Silydianin. Daneben steckt in den Früchten fettreiches Öl, bestehend aus Fettsäuren wie Linol- und Ölsäure, sowie reichlich Eiweiß.
Zur Herstellung einer Tinktur werden 20 g Distelfrüchte in ein Schraubglas gegeben und mit 100 ml 60%igem Alkohol übergossen. 4 Wochen lagern und den Ansatz täglich schütteln. Dann mit der Hilfe eines Kaffeefilters klären und in Flaschen abfüllen.
Ein paar Tropfen vor jeder fettreichen Mahlzeit hilft der Leber und dem Stoffwechsel.

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